Rote Zora http://RotezoraRosenheim.blogsport.de Tue, 07 May 2013 14:29:13 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Auflösung http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/05/07/aufloesung/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/05/07/aufloesung/#comments Tue, 07 May 2013 14:25:14 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/05/07/aufloesung/ Liebe Genoss_innen, Liebe Interessierte,

Wir geben bekannt, das sich die Rote Zora Rosenheim (vorerst) aufgelöst hat. Wir fühlen uns derzeit nicht in der Lage politische Arbeit zu machen da wir momentan schlichtweg zu wenige sind um weiter aktiv zu sein. Ob es die nächsten Monate irgendwann weitergeht oder sich eine neue Gruppe bildet können wir derzeit noch nicht feststellen.
Was aber festgestellt werden muss ist, dass es angesichts der ekelhaften Zustände auch in Rosenheim, von rassistischen Kontrollen und Menschenjagd am Bahnhof über Naziangriffe in der Innenstadt bis hin zu Bundeswehrpropaganda an unseren Schulen unumgänglich ist sich zu organisieren und zusammen für ein Leben jenseits von Kapitalismus und nationaler Beschränkung zu kämpfen!
Angesichts unserer Situation wäre es falsch, vor den herrschenden Zuständen zu kapitulieren und den Kopf in den Sand zu stecken! Bildet Banden! Organisiert euch in den bestehenden emanzipatorischen Gruppen und Freiräumen (Infogruppe, Initiativkreis Migration, Z um nur einige zu nennen) oder baut eigene Projekte auf!

In diesem Sinne: Nieder mit Deutschland und für den Communismus*!
*bewusst mit C geschrieben um die Trennlinie klar zwischen der emanzipatorischen Linken und irgendwelchen autoritären Staatsfetischist_innen und Stalin/Mao/Castro-Liebhaber_innen zu ziehen.

Ps: Wir danken allen Gruppen und Menschen die uns bei Infoständen, Flyeraktionen und Demos unterstütz haben! Und natürlich dem Polizeipräsidium Rosenheim, ihr Arschlöcher.

Mit solidarischen Grüßen,
Rote Zora

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Kleiner Nachtrag zur Vorabenddemo http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/05/07/kleiner-nachtrag-zur-vorabenddemo/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/05/07/kleiner-nachtrag-zur-vorabenddemo/#comments Tue, 07 May 2013 14:13:05 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/05/07/kleiner-nachtrag-zur-vorabenddemo/

einen ausführlichen Bericht findet ihr hier

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Spaß muss sein – Kapitalismus nicht! http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/04/10/spass-muss-sein-kapitalismus-nicht-antikapitalistische-demo30-04-1900rosenheim-bahnhof/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/04/10/spass-muss-sein-kapitalismus-nicht-antikapitalistische-demo30-04-1900rosenheim-bahnhof/#comments Wed, 10 Apr 2013 10:08:43 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/04/10/spass-muss-sein-kapitalismus-nicht-antikapitalistische-demo30-04-1900rosenheim-bahnhof/ Antikapitalistische Demo/30.04./19:00/Rosenheim Bahnhof


Die Katastrophe ist nicht was kommt, sondern was ist!
Kapitalismus = Krise. Und warum gibt es die? Warum kann die Krise nicht einfach weggelassen werden, wenn sie nur Probleme macht… Aufruf weiterlesen

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Antifaschistische Demonstration am 13.04. anlässlich des NSU-Prozesses in München http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/04/02/antifaschistische-demonstration-anlaesslich-des-nsu-prozesses-in-muenchen/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/04/02/antifaschistische-demonstration-anlaesslich-des-nsu-prozesses-in-muenchen/#comments Tue, 02 Apr 2013 13:33:21 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/04/02/antifaschistische-demonstration-anlaesslich-des-nsu-prozesses-in-muenchen/ Öffentlicher Zugtreffpunkt zur gemeinsamen Demofahrt: Bahnhof Rosenheim, 11:00 (13.04.)

Demo-Aufruf auf türkisch:
Nazi terörüne, toplumsal ve devlet ırkçılığına karşı – istihbarat örgütü „Anayasayı Koruma Teşkilatı“ kapatılsın!
Demo-Aufruf auf deutsch:
Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!
Demo-Aufruf der antifa nt:
Nicht einfach so weiter!

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Nachtrag zur Demo gegen die „Sicherheits“konferenz http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/02/07/nachtrag-zur-demo-gegen-die-sicherheitskonferenz/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/02/07/nachtrag-zur-demo-gegen-die-sicherheitskonferenz/#comments Thu, 07 Feb 2013 15:52:57 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/02/07/nachtrag-zur-demo-gegen-die-sicherheitskonferenz/ ein Bericht über die Reaktionen auf den kritischen Flyer der Roten Zora anlässlich der Münchner Kriegskonferenz auf linksunten.indymedia

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kleine Zwischenmeldung zur SIKO http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/28/kleine-zwischenmeldung-zur-siko/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/28/kleine-zwischenmeldung-zur-siko/#comments Sun, 27 Jan 2013 23:05:36 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/28/kleine-zwischenmeldung-zur-siko/ Die linke münchner Internetzeitung luzi-m.org berichtet über unseren kritischen anti-SIKO-Aufruf: „Gegen die „SiKo“, gegen Antisemitismus und Antiamerikanismus“… außerdem setzt sie sich in einem weiteren lesenswerten Artikel mit dem „Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“ auseinander: „Fliehkräfte im Aktionbündnis?“

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Bundeswehr und Parteistiftungen raus aus der Volksschule Rosenheim-Aising! http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/23/bundeswehr-und-parteistiftungen-raus-aus-der-volksschule-rosenheim-aising/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/23/bundeswehr-und-parteistiftungen-raus-aus-der-volksschule-rosenheim-aising/#comments Wed, 23 Jan 2013 08:48:50 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/23/bundeswehr-und-parteistiftungen-raus-aus-der-volksschule-rosenheim-aising/ Heute morgen wurden Flyer der Roten Zora mit Unterstützung des Rosenheimer Friedensbündnisses (frieden.blogsport.de) an der Volksschule in Aising verteilt. Im Folgenden dokumentieren wir den Flyer:

Am Mittwoch den 23.01. findet an der Volksschule Rosenheim-Aising unter dem Deckmantel politischer Bildung ein Vortrag zum Nahost-Konflikt statt. Diesen Vortrag hält ausgerechnet ein ehemaliger Bundeswehroffizier (Eberhard Möschel). Damit verstößt die Schule gegen die bayerische Landesverfassung, welche die Schulen verpflichtet, die SchülerInnen zur „Völkerversöhnung“ (also zum Frieden) zu erziehen. Wie soll dieser Auftrag ausgerechnet von der Bundeswehr also einer Organisation welche unter dem Vorwand der Sicherheit Krieg führt geleistet werden? Der Einsatz in Afghanistan zeigt, was Kriegseinsätze in Krisenregionen bewirken können: eine Steigerung der Armutsrate, mehr Vergewaltigungen, mehr Tote. Der Einsatz der Bundeswehr dient nicht „unserer“ Sicherheit sondern maßgeblich wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen, wie Absicherung von Handelswegen und Rohstoffen. Getragen wird die Veranstaltung von der Hans-Seidel-Stiftung, der nahestehenden Stiftung der CSU. Wie kann es sein, dass in einer Bildungsanstalt also einer eigentlich politisch neutralen Einrichtung regelmäßig Vorträge dieser rechtskonservativen Stiftung stattfinden und die SchülerInnen so einer politisch sehr einseitigen Darstellung ausgesetzt sind? Die Vorträge werden fast nur als Werbeveranstaltung für die Bundeswehr genutzt, Themen wie der Nahost-Konflikt oder der Kosovo-Krieg dienen hier lediglich als Aufhänger.

Wir finden, das die Schule ihren Auftrag zur Friedenserziehung ernst nehmen sollte. Deswegen fordern wir: Bundeswehr und Parteistiftungen raus aus den Schulen!

Friedensbündnis Rosenheim (frieden.blogsport.de), rote zora (rotezorarosenheim.blogsport.de)

V.i.S.d.P.: S.Marcos c/o, rote zora rosenheim, innstr. 45 a, 83022 Rosenheim

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Smash SIKO! Ein kritischer Aufruf http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/22/smash-siko-ein-kritischer-aufruf/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/22/smash-siko-ein-kritischer-aufruf/#comments Tue, 22 Jan 2013 01:48:31 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2013/01/22/smash-siko-ein-kritischer-aufruf/ Die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands müssen aus Sicht vom ehemaligen Vertei­digungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg auch militärisch abgesichert werden. „Der Zusammenhang von regionaler Sicherheit und deutschen Wirtschaftsinteressen muss offen und ohne Verklemmung angesprochen werden“, forderte der Ex-CSU-Minister schon 2010 an der Münchner „Sicherheitskonferenz“ die traditionell Anfang Februar im bayerischen Hof in München tagt. Dieses Zitat weißt in ungewohnter Klarheit auf eine Wirtschaftsordnung hin, die für die Sicherung der derzeitigen wirtschaftlichen Produktionsweise (den Kapitalismus) über Leichen geht. Ob bei Absicherung von Handelswegen oder Rohstoffimporten durch die Bundeswehr (wie in Afghanistan) oder bei Waffenexporten deutscher Rüstungskonzerne (wie KMW bei München) in Kriegs- und Krisenländer, Krieg und Rüstung sind nur die konsequente Fortsetzung kapitalistischer Interessen mit militärischen Mitteln. Deutschland spielt sich zunehmend zur globalen Militärmacht auf, dies zeigt sich einerseits an den wachsenden Kompetenzen die der Bundeswehr zugesprochen werden, sowohl im Aus – als auch im Inland (sowie bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm) als auch andererseits am wachsenden Militärhaushalt in der BRD (31 MRD/Jahr). Das der Krieg eine Konsequenz aus der kapitalistischen Produktionsweise ist, stellte schon Rosa Luxemburg fest:
„So wenig die Kapitalakkumulation in ihrer sprunghaften Ausdehnungsfähigkeit auf den natürlichen Zuwachs der Arbeiterbevölkerung zu warten und mit ihm auszukommen vermag, sowenig wird sie auch die natürliche Zersetzung der nicht-kapitalistischen Formen und ihren Übergang zur Warenwirtschaft abwarten und sich mit ihm begnügen“. Das Kapital kennt keine andere Lösung der Frage als Gewalt, die eine ständige Methode der Kapitalakkumulation als geschichtlicher Prozess ist.“ Hiermit geht Luxemburg über linke Erklärungsansätze, welche den Imperialismus lediglich aus der Sphäre des „Finanzkapitalismus“ abzuleiten bestrebt waren, hinaus.

Antiimperialistische Wirren
Dieser wissenschaftlich fundierte, materialistische Antiimperialismus verschwamm allerdings v.A. Im Zuge der StudentInnenbewegung 1967 zunehmend was im Folgenden kurz skizziert werden soll:
Theoretisches Grundlage des Antiimperialismus zu Zeiten des „kalten“ Krieges war v.A. der Marxismus-Leninismus. Die Staaten des „antiimperialistischen Lagers“ unterstützten die unterschiedlichen antiimperialistischen Guerillabewegungen materiell, verbanden dies aber mit politischer Einflussnahme. Dies beinhaltete sowohl eine inhaltliche Verkürzung des Verständnisses von Imperialismus auf ein politisches Lagerdenken zwischen „realsozialistischem“ und „imperialistischem“ Block wie zudem die deutliche politische Instrumentalisierung der nationalen „antiimperialistischen Bewegungen“ durch die (post-)stalinistische Sowjetunion. Imperialismus wurde weitestgehend mit „US Imperialismus“ gleichgesetzt, Antiimperialismus wurde oftmals identisch mit einem kruden Antiamerikanismus, der deutliche nationalistische und völkische Tendenzen aufwies (und bis heute auch noch aufweist) . Der proklamierte „Kampf der Völker um Befreiung“ vom verhassten US-Imperialismus erwies sich in der Folge für Menschen in diesen Ländern zumeist im Ergebnis als autoritäre Entwicklungsdiktatur in Abhängigkeit zum realsozialistischen Block, die mit einer „Befreiung“ von Unterdrückung und Ausbeutung nichts zu tun hatte.

Vor allem seit den wieder neu aufflammenden Diskussionen über den sogenannten Nahostkonflikt erlebt die Debatte um den Antiimperialismus innerhalb der radikalen linken eine schauderhafte Renaissance. Das Feindbild ist klar: Israel. Die Übergänge von einem als Antizionismus getarnten Antisemitismus und offenen Anfeindungen von Jüdinnen und Juden sind hierbei fließend. So finden sich auch in der Unterstützter_innen – Liste für den Anti-Siko-Aufruf 2013 antizionistische Gruppen wie „Salam Shalom“ deren Mitglieder wie Christoph Steinbrink oder Jürgen Jung mit Aussagen wie: „Israel vergiftet die Welt und alles fällt auf uns zurück“ und „der Irrweg der menschenverachtenden und selbstgerechten Ideologie des Zionismus“ auffallen. Auf einem ähnlichen Trip befinden sich anscheinend die Anti-Antideutschen von AnarKomm (Anarchisten/Rätekommunisten München) welche ebenfalls den Aufruf unterstützen und die von einer „völkerfeindlichen Haltung Israels“ fabulieren und deren Forderung lautet: „Nieder mit dem Zionismus“. Diese feindliche Stimmung gegen die Ideologie des Aufbaus eines jüdischen Schutzraumes (also des Zionismus), und gegen die Existenz Israels selbst lässt sich auch anhand von Parolen wie „Israel zurück ins Meer“, der in den letzten Jahren vermehrt aus Teilen der Anti-Siko-Demo hallt feststellen. Dabei scheinen antiimperialistische Gruppen und Einzelpersonen nicht sehen zu wollen, das die fortlaufende Infragestellung des israelischen Schutzraumes immer antisemitisch konnotiert ist, weil sich auch immer wieder das Leben von Jüdinnen und Juden in Frage stellt. Die Negierung des Rechts auf Verteidigung liefert Jüdinnen/Juden zum einen der Willkür antisemitisch geprägter Gesellschaften aus und zum anderen auch der direkt propagierten Vernichtung von Seiten der Hamas/Fatah/der iranischen Regierung der Hisbollah und anderen fanatisch islamistischen und antisemitischen Gruppierungen.

Internationale Solidarität – bloß mit wem?
Teile der antiimperialistischen Linken schrecken noch nicht mal vor der Solidarisierung mit den letztgenannten Gruppen zurück, selbst wenn diese aufs Heftigste antidemokratische, antiemanzipatorische und antisemitische Einstellungen vorweisen, Homosexuelle töten, auf Frauenrechte spucken und einem antiliberalen Gottesstaat nachhängen. Ein religiöser Fanatiker aus dem nahen Osten hat es ihnen dabei besonders angetan: Mahmud Ahmadinedschad. Der weltliche Führer des Iran, der offen die Auslöschung des jüdischen Staates fordert und die Shoa (also die deutsche Vernichtungspolitik gegen die europäischen Juden) leugnet wird als Bollwerk gegen den US-Imperialismus abgefeiert. Der eigentliche Agressor, die iranische Regierung wird als Opfer des „bösen Westens“ inszeniert, das iranische Atomwaffen-Programm wird entweder geleugnet, verteidigt, oder im Falle des aktuellen Aufrufs des Anti-Siko-Bündnisses weitestgehend ignoriert. Kritisiert wird hier natürlich auch nicht die ausgezeichnete wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Iran und BRD (welche eine nötige internationale und harte Sanktionierung, die das iranische Regime schwächt untergräbt) sondern die deutschen U-Boot-Lieferungen an Israel. Zwar stellen auch wir uns gegen deutsche Waffenexporte, gerade die Lieferung an Israel bildet hier aber eine Ausnahme, haben doch die U-Boote eine abschreckende Wirkung gegenüber der antisemitischen Aggression und den Vernichtungsphantasien der iranischen Diktatur. Uns kotzt es an, wenn auf einer Demo, die sich gegen Aufrüstung und Krieg richtet ausgerechnet iranische Fahnen wehen und das hochgerüstete militaristische iranische Regime abgefeiert wird!

Auch wenn wir die Forderungen des „Aktionsbündnisses gegen die Nato-Sicherheitskonferenz“ nach einer Auflösung der Bundeswehr, der Stoppung der Aufrüstung und der Waffenexporte unterstützen plädieren wir für einen reflektierteren Antimilitarismus und rufen alle emanzipatorischen Menschen auf, antisemitische, antiamerikanische und islamistische Gruppen aus ihren Bündnissen zu schmeißen!

Für einen antinationalen Block auf der anti-Siko-Demo! Den deutschen Militarismus angreifen! Kapitalismus überwinden! Für die soziale Revolution!

Rote Zora Rosenheim

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Bundeswehr raus aus dem BIZ Rosenheim http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2012/10/29/biz-rosenheim/ http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2012/10/29/biz-rosenheim/#comments Mon, 29 Oct 2012 14:16:49 +0000 Administrator Allgemein http://RotezoraRosenheim.blogsport.de/2012/10/29/biz-rosenheim/ Offener Brief an das Berufsinformationszentrum Rosenheim:

An die Verantwortlichen des BIZ Rosenheim, Rosenheim, den 22.07.12

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir haben Informationen, dass jeden letzten Donnerstag im Monat ein Bundeswehroffizier Be-ratungstermine für Jugendliche in Ihrem Gebäude anbietet um für eine Karriere bei der Bundes-wehr zu werben.

Doch diese Karriere ist keine „normale“ Karriere, so wie auch die Bundeswehr kein „normaler“ Arbeitgeber ist! Denn bei welcher/m ArbeitgeberIn muss man schon vor dem Arbeitseinsatz ein Testament vorlegen? Bei welcher/m ArbeitgeberIn lernt man schon das Schießen auf Menschen und kehrt traumatisiert bzw. tot von den Arbeitseisätzen zurück?

Die Bundeswehr ist der wichtigste Teil einer BRD, die sich zunehmend als Militärmacht pro-filiert, sei es durch Waffenexporte in Krisengebiete, durch steigende Aufrüstungsausgaben (31 Milliarden € im Jahr) oder eben durch Bundeswehreinsätze in vielen Teilen der Welt.
Gerade in Afghanistan zeigt sich, was Kriegseinsätze bewirken: Steigende Armutsraten, Ver-gewaltigung und ein erstarken von Terrororganisationen.

Unserer Meinung nach sollte das Berufsinformationszentrum eine Institution sein, welche jun-gen Menschen eine Hilfe für ihren (beruflichen) Werdegang ist. Jugendliche sollten unterstützt werden, auch beruflich zu einer freien und friedlichen Gesellschaft beizutragen. Dazu gehört je- doch nicht, Jugendlichen einen Dienst beim Militär schmackhaft zu machen!

Wir fordern Sie daher dringlich dazu auf, ihre Kooperation mit der Bundeswehr zu beenden und die kommenden Beratungstermine der Bundeswehr abzusagen!
Wir haben antimilitaristische Infostände vor ihrem Gebäude angemeldet, die wir gegebenenfalls auch abhalten werden. Diesen Aufwand würden wir ihnen und auch uns gerne ersparen.

In Hoffnung auf ihr Einlenken und in optimistischer Erwartung auf eine klärende Stellungnahme Ihrerseits,
Rote Zora und SDAJ Rosenheim.

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